Highway to Mediahell

Gar nicht so einfach einen Platz für ein ruhiges Interview in der völlig überfüllten Grazer Innenstadt zu finden. In der Herrengasse tummeln sich eben diese und auch Damen, die die Qual der Wahl zwischen Glücksschweinen und Rauchfangkehrern haben oder die letzten Vorräte für das silversterliche Vorglühen besorgen. Graz zur Jahreswende. Die Stadt ist voll, bummvoll. Nach zwei gescheiterten Anläufen finden mein heutiger Gesprächspartner und ich in einem Lokal unweit des Jakos endlich zwei freie Sitzplätze für unsere Unterhaltung, die sich wenig später als philosophisches Gespräch zweier Medienjunkies herausstellen wird.

Unser neuestes Spritzweinjugend-Mitglied beschränkt sich bei diesen Medien nicht etwa nur auf einen Bereich, sondern glaubt an „eine gute Mischung aus allen“ und hat in der Medienhölle höchstselbst Erfahrungen gesammelt, die andere ihm mit 23 Jahren erst nachmachen müssen. „Meine ersten Erfahrungen im Medien- bzw. Pressebereich konnte ich beim Fußball-Onlineportal Im Netz sammeln. Das waren Eindrücke aus ganz neuen Blickwinkeln. Bei der Skiflug-WM am Kulm bekam ich dann die Chance, mich mit der Betreuung von Social-Media-Kanälen vertraut zu machen. Als Medienmanager bei der Online-Spielerbörse wechselpass.at konnte ich das gewonnenen Wissen aus dem Sport-Medien-Sektor dann ab dem Frühling 2016 anwenden.“ Nur drei Stationen auf dem Weg des jungen Grazers zu seinem jetzigen Job beim Erste-Liga-Club FAC in Wien. „Meine neue Aufgabe als Pressesprecher ist eine riesige Chance für mich, mich zu profilieren, um später im Sport-Medien-Sektor Fuß zu fassen. Wenn man diese Verantwortung und das Vertrauen geschenkt bekommt, möchte man natürlich das Beste aus sich rausholen.“ Die Motivation steht dem 23-Jährigen wirklich ins Gesicht geschrieben und steckt an. Immer wieder verlieren sich meine Frage und seine Antworten in Unterhaltungen über Gott (Ja, der war wirklich dabei, zumindest als Buddha) und die Welt und finden dann schlussendlich doch wieder zu unserem gemeinsamen Nenner und Ausgangsthema, dem Medienbereich, zurück.

Spätestens seit November 2016 ist er in diesem Berufsfeld einer breiteren Öffentlichkeit ein Begriff, erreichte er beim Steirischen PR-Panther in der Kategorie „Kommunikator des Jahres“ doch den zweiten Platz. Zu verdanken hat unser junger Grazer die Nominierung seiner Arbeit im PR-Bereich beim SK Sturm Graz Frauenfußball. Durch sein Know-How aus dem Medienbereich konnte er den Online-Auftritt der Sturm Graz Damen verbessern und in kürzester Zeit 2000 neue Facebook-Fans dazugewinnen.

Wenn man sich seinen eigenen Social-Media-Auftritt ansieht, dann stechen einem drei Worte seiner Facebook-Profil-Beschreibung ins Auge: Fitness, Ernährung und Optimismus. Seine Antwort auf die Frage nach der Begeisterung für Sport und Ernährung überrascht mich anfangs, finde ich mich in ihr doch selbst ganz gut wieder. „Ich war als Kind einfach ein bissl dicker und irgendwann hab ich dann angefangen umzudenken. Ich bin der Meinung, ein erfülltes Leben hat man dann, wenn man die wichtigen Bereiche zu gleichen Teilen ausfüllt. Dazu gehören Familie, Freunde, Beruf, aber eben auch Sport und Ernährung.“ Das dritte Schlagwort, der Optimismus, spielt im Leben des 23-jährigen Grazers eine entscheidende Rolle. „Ich denke einfach viel lieber positiv als negativ, irgendwann hab ich mir diese Einstellung einfach angeeignet. Ich glaube, das Negative kommt eh von selbst und gerade deswegen ist in der heutigen Zeit das Zwischenmenschliche so wichtig. Man darf es nicht so versteift sehen, was zum Beispiel die Grenzen eines Landes betrifft, jeder Mensch ist gleich viel wert.“

Menschlichkeit beweist mein Interviewpartner auch auf seinem Happy Lifeblog, wo er den Ablauf seiner Granulozyten-Spende (bestimmte weiße Blutkörperchen) für eine junge, krebskranke Frau beschreibt. „Die Geschichte der jungen Patientin begleitet mich schon länger und hat mich eigentlich nie losgelassen. Ich schätze es, dass ich gesund bin und möchte dazu beitragen, dass es anderen besser geht.“ Neben dieser bemerkenswerten Aktion werden sich die zukünftigen Blogthemen eher um den Fitnessbereich drehen. „Es soll kein typischer Fitnessblog werden, sondern eine Mischung aus persönlichen Tipps und Erfahrungen z.B. was das Dehnen betrifft. Alles sehr subjektiv geschrieben, denn man soll merken, dass es wirklich von mir kommt.“ Der Name ‚Happy Life’ soll also beherrschendes Thema sein bzw. bleiben und über kurz oder lang „positive Vibes“ verbreiten. Kraft für diese positive Lebenseinstellung geben ihm Familie, Freunde, aber auch Zitate und Bücher. Besonders Biographien von Sportlerinnen und Sportlern haben es ihm angetan, wenn es um Motivationsliteratur geht. „Mich fasziniert es, wie Athletinnen und Athleten es schaffen, enorme mentale Stärke zu beweisen, um Verletzungen zu übertauchen. Die Stabhochspringerin Kira Grünberg ist momentan bestes Beispiel dafür.“

Motivation und Lebensfreude vermittelt auch sein Online-Auftritt

Ihm ist bewusst, dass Motivation und Optimismus zwar wichtig, aber nicht ausreichend für eine Karriere im Medienbereich sind und ein fachliches Basiswissen vorausgesetzt wird. Diesen Grundstock an Medien-Know-How konnte er am Studiengang Medienmanagement in St. Pölten erwerben, aber auch durch Gespräche und Begegnungen mit Job-Insidern und Profis. „Mein klares Vorbild ist Thomas Weber vom ORF Landesstudio Steiermark, zu dem ich mittlerweile ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt habe. Auch Thomas Seidl von Antenne Steiermark oder Mario Hochgerner von PULS 4 finde ich großartig.“

Er ist wahnsinnig clever und spricht mit einer Leidenschaft von seinem geliebten Sport-Medien-Bereich, dass man ihm bald einen Durchbruch in dieser Branche wünschen würde. Ich tu’s jedenfalls. Man wird von ihm hören.

 

Sein Name ist Christof Hütter. Er ist jetzt Teil der Spritzweinjugend.

 

Kontakt:

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