Spritzweinjugend Backstage

Seit es das Spritzweinjugend-Projekt gibt, habe ich eine Frage wahnsinnig häufig gehört: Ach, du bist also die Spritzweinjugend? Nein, bin ich nicht. Ich bin höchstens der Macher der Spritzweinjugend, der Mann dahinter. Die Spritzweinjugend lässt sich nicht auf einen Einzelnen reduzieren, sondern ist vielmehr eine kleine Bewegung, eine Sammlung aus Ideen und Visionen junger, engagierter Menschen. Die Spritzweinjugend sind die bisherigen Mitglieder und alle jungen Wilden da draußen, die gegen Klischees und Vorurteile ankämpfen und zeigen, was unsere verkannte Generation leistet.

Aber warum ist es für einen 22-Jährigen so wichtig, diesen Menschen eine Bühne zu bieten? Wer steckt überhaupt dahinter?

Klar, ich könnte euch jetzt meinen Lebenslauf in Form von Bullet-Points auflisten, euch erzählen, dass ich auf dem Land aufgewachsen bin, nach Matura und Zivildienst ein Journalismus-Studium begonnen habe und in meiner Freizeit neben dem Sport Veranstaltungen moderiere, aber das würde euch erstens wahrscheinlich nicht interessieren und zweitens würde es meine Beweggründe nicht erklären.

Ich möchte die kommenden Zeilen deshalb nutzen, um zu erläutern, warum mich diese jungen motivierten Talente so interessieren.

An den verschiedenen Stationen meines Lebens – egal ob Zivildienst, Ferialjob oder Schulzeit – hatte ich nahezu immer mit Menschen zu tun. Ich war nie derjenige, der sich in ein Kämmerchen verzogen und dort sein Ding gemacht hat, sondern war kommunikativ, offen und nahezu versessen darauf, neue Menschen und deren Geschichten kennenzulernen. Und da sind wir auch schon am springenden Punkt: Alle da draußen schreiben tagtäglich symbolisch ihre ganz persönlichen Geschichten. Im Laufe der Jahre habe ich immer mehr gelernt, das Besondere an diesen Geschichten zu erkennen. Ich bin davon überzeugt, dass gerade die Generation Y einzigartige, aufregende und berührende Geschichten schreibt, die eben zu einzigartig, aufregend und berührend sind, als dass sie nur im näheren Umfeld dieser „Autoren“ bleiben sollen. Und da komme ich ins Spiel. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, diese Geschichten auf Papier oder, besser gesagt, auf einen Computerbildschirm zu transkribieren. Für mich ist es mittlerweile zu einer kleinen Mission geworden, junge Menschen zu suchen und ihre Geschichten einer breiteren Öffentlichkeit zu erzählen. Ich bin allerdings kein Märchenonkel 2.0, denn Märchen haben selten etwas Wahres in sich. Meine Geschichten sind real und basieren rein auf Fakten, die mir die Spritzweinjugend-Mitglieder in ein-, zweistündigen Interviews liefern. In jedem dieser Gespräche wird mir bewusst, wie viel unsere Generation leistet und wie wenig das öffentlich geschätzt wird. Wir Jungen müssen unser Tun doppelt und dreifach legitimieren und uns belächeln lassen. Ganz nach dem Motto: Was sollen diese Jungen schon können?
Ich kann allen da draußen sagen: Verdammt viel! Und genau das ist es, was mich antreibt. Ich möchte durch mein Projekt zeigen, was diese verkannte Generation zu leisten vermag.

Mein Name ist Patrick Schlauer. Ich bin der Kopf hinter der Spritzweinjugend.

 

Die Artikel Spritzweinjugend, gemma! und Spritzweinjugend, gemma! II bringen den Spritzweinjugend-Gründungsgedanken noch präziser auf den Punkt.

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